Der Lyrath: Spätere Ergänzungen
Der Lyrath: Spätere Ergänzungen Dies sind die Ergänzungen, die der Originalfassung des Lyrath im Laufe der Zeit nach und nach hinzugefügt wurden. Sie umfassen die Gebote und Lehren des Ráth, sowie die „Heilige Ordnung“ der Welt. [iee_image admin_label="" image_url="http://llyria.art/wp-content/uploads/2026/04/rathsymbol-web1.png" image_id="" image_width="250" alignment="center" click_action="none" lightbox_image="" lightbox_image_meta="" modal_anchor="" url="" target="_blank" image_shape="default" blob_shape="59% 41% 41% 59% / 29% 48% 52% 71%" images_border_radius="4" hover_animation="disable" class="" id="" /] Inhalt Buch 6: Der Ráth 1. Das Zeitalter des Krieges ⋅ 2. Die Boten der Götter ⋅ 3. Der Anbruch einer neuen Zeit Buch 7: Die heiligen Gebote 1. Liebe das Leben, töte nicht ⋅ 2. Vertraue dem Willen der Götter ⋅ 3. Sei gnädig und gerecht ⋅ 4. Sei standhaft und willensstark ⋅ 5. Mäßige dich ⋅ 6. Lebe aufrichtig und frei von Lüge ⋅ 7. Du sollst vergeben und nicht rachsüchtig sein ⋅ 8. Sei bescheiden und ehre die Götter, ehre Vater und Mutter Buch 8: Die heilige Ordnung 1. Die vier Reiche von L’lhya na Ríntha ⋅ 2. Die Hüter und Herrscher der Welt ⋅ 3. Die heilige Ordnung Gebet an die Götter Buch 6: Der Ráth 1. Das Zeitalter des Krieges Die Gefährten des Ráth zogen aus, um Adáins Lehren in die Welt zu tragen und die Völker zu lehren, die verloren waren in der ihnen so fremden, vom Licht erhellten Welt. Die Dunkelheit und deren finstere Ausgeburten waren aus der Welt verschwunden, doch immer noch waren die Ménan selbst vom Schatten verdorben. Denn obschon sie nun im Licht der Götter lebten, verstanden sie es nicht, dieses Licht bis in ihr Herz zu lassen. Ihr Geist war immer noch gefangen in der alten Welt der Dunkelheit und des Krieges, in der sie für so lange Zeit gelebt hatten. Und so kam es, dass sie fortfuhren, Kriege gegeneinander zu führen, denn im strahlenden Licht der Sonnen konnten sie umso deutlicher sehen, wie verschieden sie voneinander waren. Das Antlitz des Anderen jagte ihnen Angst und Schrecken ein und sie wagten es nicht, sich einander anzunähern und Frieden zu schließen. Ihre Angst und ihr Zorn aber verlockten die Daémaran und die dunklen Schatten, sich einmal mehr in ihrem Herzen einzunisten und dort, geschützt von dem strahlenden Licht der Sonnen und der Monde, unentdeckt zu leben und sich von den dunklen Gefühlen zu nähren. Die Gefährten erschraken, als sie sahen, dass die Ménan trotz allem in ihrer eigenen Dunkelheit gefangen blieben und es ihnen nicht gelang, sich von ihr zu befreien. Die Gefährten versuchten, sie Adáins Weg zu lehren, doch waren bloß die Armen und Kranken bereit, ihnen zu lauschen. Die Herrscher der Länder und Städte aber waren unverändert stolz und ergötzten sich an ihrer Macht und ihrem Reichtum. Sie sahen das Verschwinden der immerwährenden Dunkelheit gar als Zeichen, dass sie sich auf dem rechten Weg befanden. Sie dachten, es sei ihr eigener Verdienst, da sie die richtigen Feinde erschlagen hätten und mit ihnen das Böse aus der Welt verschwunden sei. Manche predigten gar selbst Adáins Lehren und sahen sich dabei als von